2017 TheBikeHike – Coonamble Australia


5 May 2017 ENGLISH

When packing up our bush camp north of Gilgandra, we discovered a nasty surprise in the form of dozens of thorns in our bicycle tyres. Australia has some real nasty animals and insects but these thorns should be included. They grow amongst the grass and when the grass dies off, these thorns (like small balls with 3 or 4 thorns protruding) are ready and waiting for the unsuspecting cycle tourist. It’s called ‘Bindis Grass’ and is a big issue.

We spent a good hour picking the thorns out of our tyres and during this I also found I had a broken spoke. After unsuccessfully fixing the spoke we decided to get on the road as we had wasted too much time. The ride to Gulargambone was flat, it’s as flat as a pancake and hot. Farms appear to be dry and stocking levels are light. We rolled into Gulargambone just as my front tyre was going flat, good timing. Great campground run by a retired couple David and Bernadette. We were just in time for ‘Happy Hour’ around the fire and gladly accepted 2 helpings of the complimentary quiche. The evening was spent chatting to the ‘Grey Nomads’ and undertaking bike repairs.

We awoke to flocks of Australian Cockatoo’s called ‘Galahs’, very noisy but a good opportunity to get on the road early. As I hoped on my bike I discovered another fat tyre (bloody Bindis Grass) so it was all the gear off and fix the flat. Once we were on the road we decided to head for Coonamble, about 50km up the road. Another day of flat roads, ‘Road Trains’ and heat. Lunch was a rest under a small shady tree, unfortunately we didn’t see all the Bindis Grass on the gravel so 1.5 hours were spent repairing another flat tyre and picking out thorns from the tyres. So, we rolled into Coonamble at 4pm and are camped at the showgrounds; a free campsite. Tomorrow we head for Walgett then Lightening Ridge where we will be taking a few days off, so far we have cycled 470 km’s through Australia, just another 2100 km’s to Cairns…

5 May 2017 DEUTSCH

Das letzte Mal schrieb ich vom Zelt in Gilgandra, heute abend sind wir auf einem gratis Campingplatz in Coonamble.

Viel ist passiert die letzten 2 Tage! Als wir uns vorgestern auf dem Weg machten, oder besser gesagt kurz davor, entdeckte Andrew eine kaputte Speiche, die er dann waehrend 1.5 Stunden versuchte zu flicken, erfolglos. Nachdem wir dutzende von Dornen aus unsern Reifen entfernt hatten, gings endlich weiter. Die Dornen sind im Gras und man sieht sie nicht, so gut man auch schaut. Und kleine Kaktusse hat es auch, wie ich schmerzhaft feststellte!

Anyway, wir machten uns auf den Weg, der sehr flach war und das Wetter war warm. Es ist schoen, mal einfach nur flaches Gelaende zu haben. Auch der Verkehr war nicht so schlimm, es hatte ein paar Lastwagen, die hier Road Trains heissen da sie sehr lange sind, mit 2 oder 3 Anhaenger, aber wie gesagt, der Verkehr war kein Problem, die Dornen schon mehr. Etwa 1 km vor Gulargambone, einem kleinen Dorf, hatten Andrew einen platen Reifen. Ich ging voraus auf den Campingplatz, Andrew kam kurz nach mir. Ein pensioniertes Ehepaar, Bernadette und David Frazier, leiten den Campingplatz und es ist ein wirklich toller Ort. Um 17 Uhr, kurz nachdem wir ankamen, war happy hour, wo alle Geaste, vor allem, nein ausnahmslos, Grey Nomads und wir 2 uns beim offenen Feuer und der Kueche traffen. David hielt eine kurze Rede um alle zu begruessen und erzaehlte kurz vom Dorf und der Gegend, dann wurde viel geplaudert und etwas getrunken. Ich ging extra zum Shop und kaufte 2 Dosen Bier! Sie hatten keinen Cider…

Andrew reparierte seinen Platten, nur um nochmals einen am Vorderrad zu entdecken! Auch dieser wurde geflickt und wir hatten einen angenehmen Abend am Feuer.

Heute morgen wurde wir um 6 Uhr 30 vom Gekreische der Papageien geweckt und wir fruehstueckten und wollten bald unterwegs sein. Wir waren gerade soweit um zu gehen, als, 3 mal duerft Ihr raten, genau, Andrew wieder einen Platten hatte. Rasch war die Sache repariert und wir waren unterwegs. Es war schoen warm und flach und wir wollten ein paar Kilometer hinter uns legen. Wir hatten das Mittagessen am Strassenrand unter einem kleinen schattigen Baum und bevor wir weiter gingen, verbrachten wir eine gute Weile damit, Dorne aus den Reifen zu ziehen. Wir fuhren etwa 10 Meter und Andrew hatte wieder einen Platten! Ihr koennt Euch ja die Sprache vorstellen, die da aus seinem Mund kam! Es war 30 Grad warm und wieder musste ein Pneu repariert und Dorne entfernt warden, uff!

Doch die naechsten 23 km verliefen problemlos und wir kamen in Cooramble an, wo wir auf dem Showground campen. Wir haben Grey Nomads neben un sim Camper und sie gaben uns etwas heisses Wasser fuer unsereSolardusche, die wir heute zum ersten Mal benutzten. Sonst haben wir abends immer Wasser gekocht und uns so gewachen, doch heute hatten wir eine richtige Dusche, was fuer ein Luxus!

Es wird langsam kuehler und somit Zeit ins Zelt zu gehen. Wir hoffen auf einen etwas besseren Tag morgen!