2017 TheBikeHike – Lightning Ridge Australia


9 May 2017 ENGLISH

NOTE: We are having some issues with the photos, they are very large when you click on them but we hope to have this sorted over the next few days.

We were really to happy to arrive at Lightning Ridge yesterday after a 362 km trip from our last rest spot at Dubbo. We have cycled 656km in Australia which is about 25% of the total distance to Cairns. The best part of the trip so far has been the dramatic changes in landscape, especially from the hilly but scenic Blue Mountains and lush surrounding farmland to the harsh and hot outback that is as flat as a pancake.

We left Coonamble on what would be the longest stretch on the bikes, approx. 120km’s to the next town of Walgett. At Coonamble we stayed at the show grounds (a free campsite) and some ‘Grey Nomads’ in a caravan very kindly gave us a bucket of hot water for a shower which was much appreciated.

With our trip through the outback, the main issue for us is the availability of water especially in the outback. We each use about 8 litres of water per day plus cooking so that can mean carrying around 20kg of water per day, and we like to have a minimum of 2 days water with us so a lot of weight is water. We decided to break the journey into 2 days and overnight at a rest area. We hit a head wind which reduced our speed to 13kph and with the heat (27 degrees) this was a long hot day in the saddle. The roads through this area are long and straight and the heat reflection can be intense, especially early afternoon. We certainly look forward to the early evening when the temperature cools, the flies disappear and we can enjoy ‘the serenity, so much serenity…’.

From the rest area we were very happy to find the wind had swung around to the south so we finally had a tail wind and we had a great day, over 90km’s covered on the bikes. We went through Walgett, a town with a large aboriginal community and significant social issues based around alcohol fuelled crime and disorder. All the shops have considerable gratings and mesh covering the windows, not unlike a prison. We had no issues during our brief stop and in fact many of the locals were interested in what we were doing and asked plenty of questions. While in Walgett we met the couple who were camped next to us in Dubbo, Blake and Shell, and they invited us to their caravan for a cup of tea and some home baking, just perfect 🙂

We decided to push on towards Lightning Ridge and bush camped around 35km from Lightning Ridge. We saw our first Emu and a couple of kangaroos, unfortunately we see far more dead roos along the side of the road and in the heat we generally smell them before we see them. So here we are; Lightning Ridge is named following an incident where a farmer, his dog and 600 sheep were killed by lightning. It is also an area famous for black opal mining and there are still over 100 active claims in which miners are hoping to strike it rich….

Lightning Ridge also sits above the largest Artesian Basin in Australia and the water is approximately two million years old. Natural pressure sends the water to the surface through an artesian bore and it maintains a temperature of between 40 to 50 degrees celsius, where a free public pool is available 24 hours per day to soak in, perfect for cyclists tired legs.

9 May 2017 DEUTSCH

ACHTUNG! Wir haben momentan Probleme mit unsern Fotos, sie sind sehr gross wenn man darauf klickt, aber wir hoffen, dies in den nÀchsten paar Tagen unter Kontrolle zu haben.

Nach einer guten Nacht in Coonamble zogen wir weiter, Richtung Lightning Ridge am Samstag morgen. Das Wetter war sonnig und warm und wurde wĂ€rmer und wĂ€rmer je spĂ€ter es wurde. Zudem hatten wir einen Gegenwind und trotz dem flachen Terrain war es teilweise ein Krampf! Wir kamen aber gut voran, ohne ZwischenfĂ€lle, und wie jeden Tag sahen wir unzĂ€hlige tote Kaenguruhs am Strassenrand. Es war flach soweit das Auge reicht mit ein paar BĂ€umen und GestrĂŒpp und nicht viel mehr, ausser eben den Roos. Normalerweise riecht man die toten Tiere lange bevor man sie sieht und Mitten im Sommer muss es fĂŒrchterlich sein!

Wir campten in einem Rest Area etwa 55km vor Walgett und leider war der Wassertank trocken. Der Zugang zu Wasser wird unsere GrĂ¶ĂŸte Herausforderung sein,(ich weiss, dass man GrĂ¶ĂŸte klein schreibt, aber der Computer Ă€ndert es immer wieder auf ein grosses G!) und vor allem in der Hitze mĂŒssen wir genug Trinkwasser dabei haben. Wenn wir durch eine Ortschaft kommen, manchmal sind das Strecken von 120km und mehr, fĂŒllen wir immer alles wieder auf. Anyhow, als wir auf dem Rest Area ankamen, war ein Camper dort mit einem Ehepaar aus Tasmanien und bis jetzt die unfreundlichsten Leute, die wir bis jetzt getroffen haben. Die erste Frage war, ob wir bleiben ĂŒber Nacht oder weitergehen! Es war schön zur Abwechslung mal bei Tageslicht zu kochen und vor allem auf einem richtigen Tisch, was fĂŒr ein Luxus! Um 18 Uhr war es bereits stockdunkel und ich hatte das GefĂŒhl, es sei Zeit schlafen zu gehen, nutzte aber den Tisch aus, um etwas in meiner Agenda zu schreiben, etwas, das ich seit Dubbo nicht mehr gemacht hatte.

Am nĂ€chsten Morgen sagte Andrew das Schönste, das er seit Tagen gesagt hat: Der Wind hat sich gekehrt und wir haben RĂŒckenwind!!! Wir haben rasch gegessen und gepackt und waren frĂŒh unterwegs, um den Wind voll auszunĂŒtzen. Es war herrlich, mit ĂŒber 20km pro Stunde rasten wir auf der geraden Strasse Walgett entgegen und sahen 2 lebende Kaenguruhs am Strassenrand. Und spĂ€ter am Morgen sahen wir unser erstes Emu, auch lebendig! Um halb zwölf fuhren wir in Walgett ein und treffen unsere Freunde, die wir in Dubbo auf dem Campingplatz getroffen haben, Blake und Shell. Sie machten uns einen Tee und wir hatten selbstgemache Biskuits, herrlich! Bald ging es weiter, noch 40km fuhren wir am Nachmittag und stellten somit wieder einen neuen Tagesrekord mit genau 95km auf.

Wir Bush campten am Strassenrand und gestern am Morgen hatten wir unser 40km bis Lightning Ridge, wo wir am Morgen ankamen. Blake und Shell waren natĂŒrlich bereits hier und wir machten rasch neue Freunde, Max machte uns einen Kaffee bei unserer Ankunft und ein anderes Ehepaar, Graham und Jenny, nahmen uns am Abend in ihren Auto zu den hot pools. Die Pools waren so toll, das Wasser ist um die 41 Grad, herrlich nach einem Tag auf dem Velo! Da es am Morgen und abends jeweils kalt ist, ist es die perfekte Zeit, um zu den Pools zu gehen. Als wir heute morgen frĂŒh aufwachten, sagte ich wir sollten gehen und so gingen wir per Velo um 7 Uhr zu den Pools, die 24 Stunden geöffnet sind, ausser 2 Stunden zur Reinigung. Das Beste aber ist, dass der Eintritt frei ist, super. Wir werden 3 Tage hier auf dem Campingplatz sein um uns zu erholen und auf die nĂ€chste Etappe vorzubereiten. Wenn wir wieder unterwegs sind, werden wir innerhalb von 2 Tagen von New South Wales nach Queensland kommen, und wir haben bis jetzt etwa 650km gemacht hier in Australien und wir haben etwa einen Viertel der Route nach Cairns zurĂŒck gelegt…