2017 TheBikeHike – Surat and ‘The Outback’


15 May 2017 ENGLISH

We had camped at the Coonamble Showgrounds; a free campsite for travellers. Our only neighbours were a couple of ‘Grey Nomads’ in their caravan who very kindly gave us a bucket of hot water which was put into the solar shower and much appreciated. Even better, the following morning we awoke to another clear day but more importantly a tail wind. We hit the road by 9.30am and cycled the 60km to Walgett by lunchtime. On arrival, we met Blake and Shell who had left that morning from Dubbo. We had a cup of tea together and agreed to meet at the Lightning Ridge Caravan Park.

Walgett is a town of approx. 2500 and 50% are aboriginal (referred to as ‘Black Men’ by Aussies). It is reported the town has significant social issues linked to alcohol abuse and this is perhaps highlighted by the significant security grills etc. that all shops have. We didn’t experience any problems and were soon on the road again. We ended up bush camping around 40km from Lightning Ridge and arrived at Lightning Ridge the following morning for a 3-day break.

Lightning Ridge is famous for black opals, there are over 100 opal claims still in operation (all private) and all are underground mines. The temperature at Lightning Ridge in the summer gets up to 50 degrees C so its relatively quiet until the cooler weather arrives. The other great thing about Lightning Ridge is it sits above a significant geothermal aquifer; there is a bore that brings the hot water to the surface and a large free outdoor hot-pool is open 24 hours per day. We went at 6.30am when the air temperature is cooler and the 42 degree C water more bearable.

While at the campground we spent some time chatting with Blake and Shell; we also went to the local bowling club for dinner which was great value, we had a cup of tea with Max (another nomad heading north to see family and grandchildren) and went to the hot-pools with Graeme and Jenny (a couple of younger nomads who also have travelled a lot). Lightening Ridge (named after a farmer, his dog and 200 sheep were killed by lightning) has lots of historic sites based on opal mining as well as a magnificent art gallery selling paintings by renowned outback painter John Murray.

Upon leaving Lightning Ridge we had about 500km to our next rest area of Roma; we had some long stretches of outback to cycle but the weather forecast was still predicting hot weather so it was just a case of taking it easy and managing our water. This was a fantastic ride (apart from the head winds that really made the cycling tough at times). We overnighted at Hebel (famous for its pub and General Store), Noondoo truck stop (just a toilet and picnic shelter but good enough for us), St George and Surat. Key moments were crossing the border from New South Wales into Queensland, seeing kangaroos and emus as well as a blue tongue lizard and the vast expanse of the NSW outback (especially the sunrises and sunsets). Once we crossed the border we cycled into the main cotton growing area of Queensland and the harvest has just finished. The roads are busy with huge harvesting machinery being transported by road trains and the fields are enormous. Merino sheep and cattle also graze the bush but it’s pretty dry country (last significant rain was 2012) so a relatively hard life for the farmers.

While at Hebel Gaby was talking to Elizabeth (she has a mobile massage/physio business for shearers) and she invited us to camp in her back garden at St George (which we did). Elizabeth has travelled extensively through outback Australia and she comes from a farming background so some real interesting stories.

We also completed our longest ride of TheBikeHike, 120 km’s from St George to Surat. This was a long day and we had thunder with light rain. We were intending to stop along the way but all the picnic areas were very untidy and dirty so we pushed hard and made it to Surat by 5pm. We are having a day off here then it’s another 80km to Roma and our next break.

15 May 2017 DEUTSCH

Wir hatten schoene, erholsame Tage in Lightning Ridge, die wir mit unsern neuen Freunden Blake and Shell, sowie Max und Graeme und Jenny verbrachten. Max machte uns einen Kaffee bei unserer Ankunft, Graeme und Shelley nahmen uns zu den hot pools und mit Blake und Shell gingen wir am zweiten Abend auswaerts essen, was fuer ein Luxus, und was fuer ein tolles Essen, Roast Lamb!!!

Doch am Donnerstag morgen war es wieder soweit, wir packten alles und verabschiedeten uns von unsern neuen Freunden, in der Hoffnung uns irgendwo wieder zu sehen. Max vielleicht in etwa einer Woche in Roma, Blake und Shell bestimmt in Cairns wenn nicht schon vorher.

Wir hatten einen wunderschoenen, sonnigen Tag und am Nachmittag ueberfuhren wir die Grenze nach Queensland. Kurz danach kamen wir in Hebel an, einem kleinen Kaff mit einem Pub und einem General Store/Campground/Café. Wir kamen um 13.30 Uhr an und es war so schoen, einen freien Nachmittag zur Verfuegung zu haben. Nach dem Zmittag und nachdem wir beide geduscht und das Zelt stand, nutzten wir die gratis Waschmaschine. Es war eine Twin tub, anscheinend etwas typisches in Australien, erklaer es dann spaeter mal in Person oder Google weiss sicher auch etwas fuer die von Euch, die interessiert sind.

Wir gingen auf einen Spaziergang und kamen zum Circle of History, wo die Geschichte des Ortes mit Fotos und Informationstaffeln erklaert wird, es war sehr interessant. Der Rueckweg brachte uns dann am Pub vorbei, wo wir etwas konsumierten und Andrew mit den Einheimischen plauderte, ich hoerte zu. Es waren alles Farmarbeiter und das letzte Mal, dass es richtig geregnet hat, war 2012! Das Gebaeude war aussen bemalt von John Murray, einem bekannten und sehr talentierten Maler. Wir gingen in Lightning Ridge in die Gallerie um seine lustigen und interessanten Bilder vom Australischen Outback zu bewundern.  Dort durfte man keine Fotos machen, hier war ein ganzes Haus mit seinen Werken bedeck!

Nach dem Nachtessen, momentan essen wir viel Couscous und (vorgekochter) Reis mit Gemuese etc, da es nicht viel Wasser braucht zum Kochen, sass ich vor der Kueche draussen und las, waehrend Andrew im Fernsehzimmer war. Ein Auto  kam und eine Frau stieg aus, die, nachdem sie ihre Sachen in ihr Zimmer verstaut hatte, zu mir kam und wir plauderten eine Weile. Elizabeth war sehr interessant, sie ist eine Masseuse und reist in einem etwa 100km Radius und arbeitet vorallem mit Farmarbeitern und Schafschaerern.  Sie wohnt in St George und sagte wir sollten doch uebermorgen vorbei kommen, sie haette Platz im Garten fuer ein Zelt.

Am naechsten Morgen waren wir bezeiten unterwegs und hatten am Nachmittag einen kurzen Glacestop in Durranbandi, dann gings noch 20km weiter zu einem Lastwagenstop. Es hat WC, Wasser (wenig), einen gedeckten Platz mit einem Picknichtisch und Baenken, ideal also fuer uns und unser Zelt! Wir waren die einzigen Gaeste dort und es war sehr ruhig die ganze Nacht durch.

Am naechsten Morgen sahen wire in paar Kaenguruhs die zu uns rueber schauten und um halb neuen waren wir wieder unterwegs. Wir fuhren in den Gegenwind, nicht schoen und mein Hinterteil machte mir bald mal weh. Aber c’est la vie! Die Sonne schien, es war warm, was will man noch mehr? Ach ja genau, Rueckenwind! Gegen halb vier oder so waren wir am Dorfrand von St George, als ein Auto hinter uns tutete und anhielt. Wir hielten auch und es war Elizabeth, die gerade von ihren 2 Tagen Arbeit in Lightning Ridge zurueck kommt. Sie wollte sich versichern dass wir auch wirklich zu ihr kommen und gab mir Anweisungen, wie wir zu ihren Haus kommen.  Wir kamen bei ihr an, sie hat ein wunderschoenes Haus und es ist auch ein Bed and Breakfast, mit einem schoenen Garten. Es wurde uns Kaffee und Biscuits serviert und dann konnten wir unser Zelt hinter den Haus beim Gemuesegarten und den 3 schoenen Huehnern aufstellen. Nach dem Duschen offerierte sie uns ihre Waschmaschine was wir dankbar annahmen und dann sassen wir draussen und plauderten mit Elizabeth und einem Freund der mit seinem Hund Bubbles kam. Therry ist ein pensionierter Road Train Lastwagenfahrer und war interessant zum plaudern. Als er und Bubbles wieder gegangen sind, kochte Elizabeth Znacht fuer uns alle und wir plauderten lange. Sie erzaelte von ihrer Familie und den Trips in die Wueste, die sie gemacht hat, es war sehr interessant ihr zuzuhoeren. Doch gegen 22 Uhr war es dann Zeit uns ins Zelt zurueck zu ziehen, morgen mussten wir wieder frueh auf und auch Elizabeth musste wieder zur Arbeit.

Am naechsten morgen verabschiedeten wir uns und bedankten uns fuer ihre Gastfreundschaft als sie um etwa halb acht wegfuhr. Wir waren etwa eine Stunde spaeter Startklar, schlossen das Haus und machten uns auf den Weg.

Eigentlich wolten wir nur 50km bis zu einem Lastwagenstop gehen, aber als wir dort waren, waren wir etwas entaeuscht, es war schmutzig, ueberall lag Abfall  herum und Toiletten hatte es auch nicht, deshalb der Abfall ueberall, Papierfoetzel, grusig! Wir beschlossen weiter zu gehen und so stellten wir einen neuen Rekord mit 122km auf! Uff, ich spuerte es in den Beinen am Abend aber jetzt, am naechsten Morgen, fuehle ich mich wieder gut. Der ganze Tag war bewoelkt und wir hatten ein kleines bisschen Regen, aber kaum der Rede wert, und wir hoerten den Donner in der Entfernung. Um 17 Uhr kamen wir in Surat an, wo wir uns auf dem Campingplatz fuer 2 Naechte einrichteten und nach der Dusche gingen wir ins Pub, wo wir beide ein grosses Steak mit Pommes Frites und Salat verschlungen haben. Wir verbrannten ueber 3700 Kalorien den Tag durch, die mussten wir irgendwie wieder zufuegen!

Nun scheint die Sonne, die Waesche ist an der Leine und wir werden uns ausruhe, bevor wir morgen die 80km nach Roma in Angriff nehmen, wo wir wieder ein paar Tage bleiben werden.