2017 TheBikeHike – Working in Emerald


3 June 2017 ENGLISH

The plan for our bicycle trip around the world is to work casually to pay for our travels; after a year with no income we had decided to start looking for some casual work in Australia. Emerald is the heart of table grapes and mandarins, unfortunately we could not get a job in the mandarin packing house at present but secured 6 weeks work pruning and wrapping grape vines.

This is contract work (i.e. we get paid per vine and not per hour), we manage our own time and we work with about 250 other workers who come from Africa, Europe and India (plus 2 Kiwis). Its hard work that starts at 6.30am and finishes at 3.30pm, even though its winter the day time temperature is still in the high 20’s so the idea is to try and avoid too much time in the sun. We live on the farm in a ‘Donga’; a relocatable (tin) building usually used on construction/ mine sites as accommodation blocks and we are lucky as we have one of the few double rooms.

We are enjoying the work and especially the people we are working with. Meal times are a real ‘melting pot’ of cultures as the different ethnic groups tend to cook together. In one corner of the kitchen are the Indians with a chapati production line in full swing, the Sudanese are normally cooking meat with rice, the French are tending to their beef and potatoes and the Kiwis are doing the rounds in the hope we get to try a little bit of everything 🙂

3 June 2017 DEUTSCH

Ja, wir sind immer noch in Emerald da wir hier einen Job bekommen haben. Der Plan war immer zu arbeiten damit wir reisen können und wir fingen an, hier nach Arbeit zu schauen. In Cairns hat es momentan auf Plantagen nicht mehr viele Stellen, aber hier gab es einen Job und so sind wir nun auf der Evergreen Farm in Emerald. Die Farm ist etwa 12km ausserhalb der Stadt und unser freier Tag ist Samstag. So radeln wir am morgen zur Shopping Mall, wo wir unsere wöchentliche Einkaufstour unternehmen und unsere emails erledigen. Auf der Farm hat es leider kein wifi und so wird alles am freien Tag erledigt.

Wir arbeiten in den Reben, es sind alles Tafeltrauben, also zum Essen, nicht zum Trinken. Was wir für die nächsten 6 Wochen machen werden, ist rollen. Das heisst die Zweige auf die Drähte rollen. Wir beginnen früh am morgen, wenn es noch schön kühl ist, und sind um halb 4 fertig, 6 Tage die Woche. Um 5 Uhr geht der Wecker am Morgen und bei 21 Uhr sind wir wieder im Bett. Nichts mit lesen bis Mitternacht!

Die meisten Arbeiter kommen entweder aus Indien oder Afrika, mit ein paar Europäern (Franzosen, Portugiesen, Spanier und 2 Engländerinnen) plus wir 2. Es ist eine interessante und sehr internationale Gruppe und in der GemeinschaftskĂĽche geht es immer sehr lebhaft zu und her. Die Inder auf einer Seite, die Afrikaner auf der andern. Jeden Abend werden in der Indischen Ecke unzählige frische Chapatis gemacht. Das spezielle Mehl kommt aus einem riesigen Sack, einer knetet, einer rollt und der dritte kocht sie auf dem Gasherd. Die Inder haben Frauen, aber die sieht man nie in der Kueche, es sind immer die Männer, die kochen…Die Afrikaner kochen diesen Pfannen mit Fleisch oder Poulet und GemĂĽse und Reis und es duftet sehr gut aus allen Ecken. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit und die Afrikaner sprechen alle sehr gut Englisch, bei den Indern ist das eher die Ausnahme, viele lächeln nur wenn wir versuchen mit ihnen zu reden.

Bis jetzt läuft alles bestens und wir geniessen es für ein paar Wochen in einem richtigen Bett zu schlafen und nicht zu radeln.

Mehr wird am nächsten Samstag folgen, wenn wir unsere erste volle Arbeitswoche hinter uns haben werden!